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Neuer Druckluftschleifer

Ich habe immer überlegt, ob es nicht eine Alternative zum Verputzen von Schweißnähten gibt. Bisher habe ich mich stundenlang mit Winkelschleifer und Schruppscheibe gequält. Vor ein paar Tagen bekam ich von einem Bekannten den Tipp, doch mal einen Druckluftschleifer zu probieren. Also habe ich mir beim großen Onlinekaufhaus mit „A“ für 23€ einen Schleifer bestellt. Dazu noch, für weitere 20€, ein Set Fräser. Versuchsobjekt war mein Habicht, bei dem ich den Fender an den Rahmen geschweißt hab. Schutzbrille und Ohrenschützer sind bei diesem Gerät Pflicht. Ich bin positiv überrascht, über die Arbeitsgeschwindigkeit. Was mit der Schruppscheibe Stunden dauert, geht mit dem Schleifer im Minuten. Klare Empfehlung meinerseits, für alle, die viel Karosserie schweissen und die Schweißnähte zum Spachteln vorbereiten müssen.

Schweissnaht vorher

5 Minuten später

Fertiig zum Spachteln

Vogelserie Schutzblech cleanen

Da es heute den ganzen Tag geregnet hat, habe ich mal noch das Schutzblech vom Habicht in Angriff genommen. Die Vorderschutzbleche der Vogelserie sind alle gleich, und haben diese Kante oben. Die kann man nicht einfach wegflexen, weil die beiden Schutzblechhälften dort zusammengeschweißt sind. Sie würden dann auseinanderfallen. Daher muss erst unten eine Schweißnaht gezogen werden. Ich bin weit davon entfernt, ein talentierter Schweisser zu sein, aber es ging ganz gut. Vorher habe ich die Naht unten gesandstrahlt. Nach dem Schweißen habe ich dann mit einer dünnen Flexscheibe erst das gröbste weggeschnitten und dann, mit der Fächerscheibe, den Rest verschliffen.

Zuerst die Naht entlacken, bzw. metallisch blank machen


Naht verschweißen


Der Lack ist ganz schön verbrannt. Mit Flexscheibe die Kante grob entfernen


Mit Fächerscheibe glätten


Eine Seite fertig


Das wars schon